Gentest zum Nachweis der Muskeldystrophie beim Golden Retriever (GRMD)

Muskeldystrophie beim Golden Retriever (GRMD)

Die Muskeldystrophie beim Golden Retriever (GRMD) ist eine unwillkürliche, progressiv verlaufende Erkrankung, die X-chromosomal rezessiv vererbt wird. Es handelt sich dabei um das Homolog zur Duchenne-Muskeldystrophie beim Menschen. Betroffene Hunde weisen erhöhte Serum-Kreatinkinase-Werte, Muskelatrophie mit Krämpfen, Fibrosen und Kardiomyopathie auf.

Warum ist es sinnvoll auf Muskeldystrophie zu testen?

Durch die X-chromosomal rezessive Vererbung kann es durch Verpaarungen gesunder Tiere auch zur Geburt kranker Tiere kommen. Die männlichen Nachkommen weiblicher Anlageträger beispielsweise werden immer unter dieser Erkrankung leiden. Gerade durch eine Zucht mit klinisch unauffälligen Anlageträgern wird das betroffene Gen unbemerkt in der Population weiterverbreitet und das Risiko von auftretenden Erkrankungen stark erhöht. Durch gezielte Verpaarungen kann Dieses Risiko jedoch umgangen werden und das Gen aus der Population eliminiert werden.

Quelle: www.laboklin.de

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